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Jubiläumsbuch

Jubiläumsbuch

Liebe Mitglieder des Partnerschaftenverein Pullach, liebe Freunde, die Partnerschaft mit Baryschiwka und Beresan wurde vor gut 31 Jahren von Altbürgermeister Ludwig Weber und Mykola Kowalenko geschlossen.

Eigentlich war 2020 der Plan sich gegenseitig in der Ukraine und in Pullach zu besuchen und das Jubiläum gebührend zu feiern. In Baryschiwka ist der Maibaum, der zum 20 jährigen Jubiläum aufgestellt wurde, in die Jahre gekommen, und mithilfe des Pullacher
Burschenvereins ein neuer aufgestellt werden. Leider kam es nicht zum Treffen, aber es zeigte sich die gute Zusammenarbeit, die ukrainischen Handwerker konnten nach der genauen Anweisung im Mai 2021 ein neuer Maibaum aufgestellt werden.

Der Partnerschaftenverein Pullach hat einen Jubiläumsfilm zusammengestellt, Personen der ersten Stunde kamen zu Wort, wir vom Partnerschaftenverein gaben einen Überblick, die erste Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund, die Pfarrer Fluck und Zoebeley sprachen ein Grußwort, die Blasmusik, der Trachtenverein und Madln und Burschen gratulierten mit einem Beitrag in bayerischer Tradition. Hinweis zum Link https://www.pv-pullach.de/30-jahre-feiern-etwas-anders/

Als Jubiläumsgeschenk ein Tanklöschfahrzeug wollten Feuerwehrkameraden der Pullacher Wehr nach Baryschiwka fahren. Leider ließ Corona Reisen in die Ukraine nicht zu, aus diesem Grund wurde der Feuerwehr LKW mit einem Sattelschlepper in die Ukraine gebracht. Unsere ukrainischen Freunde stellten ein Buch zum 30 jährigen Jubiläum auf 190 Seiten zusammen. Es kamen Personen, die in den 30 Jahren die Partnerschaftsarbeit geprägt, mitgearbeitet und in den vielen unterschiedlichen Projekten aktiv waren, zu Wort.
Federführend waren die ukrainischen Freunde, für uns war das Buch eine große, sehr interessante Überraschung. Bis jetzt bekamen wir erst ein paar Exemplare, sind aber dabei eine Sendung von 100 Exemplaren aus der Ukraine zu organisieren. Unsere Idee ist allen
interessierten Personen das Buch anzubieten.

Wir haben die Idee, unsere Freunde weiter im humanitären Bereich zu unterstützen. Gerade im Krankenhaus gibt es immer Bedarf. So möchten wir um eine Spende nach Ihren Vorstellungen bitten, die an unsere Partner weitergegeben wird. Die Kosten für das Buch
wurde von Baryschiwka übernommen.

Bitte geben Sie Bescheid, wenn Sie ein Buch wollen, entweder per E Mail an vorstand@pv-pullach.de oder otto.horak@bayern-mail.de oder telefonisch 089 7934767, oder mit der Post Partnerschaftenverein Pullach i. Pullach, Johann-Bader Str. 21, 82049
Pullach.



Die Spende bitte auf das Konto Partnerschaftenverein Pullach,
IBAN DE37 7025 0150 0009 626 342 Betreff Spende

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Das Jubiläumsbuch soll für alle Aktiven von früher und jetzt, alle Förderer und Interessierte. Bitte geben Sie Bescheid, wir kümmern uns um die Sendung. Für den Partnerschaftenverein Pullach i. Isartal möchte ich mich für Ihre Unterstützung bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Otto Horak

30 Jahre Partnerschaft Pullach – Baryschiwka

Eine Chronik zum Jubiläum

Eigentlich wollten beide Partner dieses Jubiläum in einem Festakt sowohl in Pullach als auch in Baryschiwka feiern. Corona jedoch verhinderte dies. Als Ersatz erarbeiteten unsere Freunde aus Baryschiwka eine Chronik. Sie berichtet in 17 Abschnitten auf 190 Seiten mit Text und aussagekräftigen Bildern über die Ereignisse und Begegnungen der Partner. Abgefasst in deutscher und ukrainischer Sprache. Es ist ein Buch – in dem man gerne blättert und gerne liest. Deutlich erkennbar ist, dass die Partnerschaft aus beiden Gemeinden nicht mehr wegzudenken ist. Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten haben inzwischen Freundschaften geschlossen, besuchen sich gegenseitig, lernen die jeweilige Kultur kennen und staunen über Vieles was ihnen bisher fremd war. Einblick gewährt diese Chronik in das Leben unserer ukrainischen Partner. Sie berichtet von den beschwingten Tänzen, von den hervorragenden Chören und der einfühlsamen Musik. Man liest auch über den ukrainischen Dichter und Maler Taras Schewtschenko.

Darüber hinaus schreibt die Chronik über Kindereinladung und Jugendaustausch, über das Au-Pair-Projekt, über Ärzte- und Lehrerinformationseinladungen, über die großzügige Hilfe der Feuerwehr für den Reyon Baryschiwka und über die medizinischen Hilfsprojekte für Krankenhaus und Altenheim. Aber auch an die bittere Vergangenheit auf beiden Seiten erinnert das Buch. Es
berichtet über die Gedenkstätte mit dem von beiden Partnern auf einem Hügel aufgestellten Kreuz neben der gemeinsam erstellten Kapelle. Sie spiegeln den tieferen Sinn der Partnerschaft wider: Nämlich Versöhnung und Aussöhnung über die Gräber hinweg.

Auskunft über den Erwerb der Chronik erhalten Sie beim Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins:
vorstand@pv-pullach.de oder Tel. 089 7934767

Ludwig Weber
Altbürgermeister

Partnerschaftenverein wählt mit 1 ½ Jahren Verspätung eine neue Vorstandschaft

Partnerschaftenverein wählt mit 1 ½ Jahren Verspätung eine neue Vorstandschaft

Eigentlich sollte nach gewohnten Turnus im März 2020 ein neuer Vorstand gewählt werden, was wegen der Corona Pandemie bis jetzt verschoben werden musste.

Viele Aktivitäten warten momentan, bis persönliche Begegnungen wieder ohne Einschränkungen möglich sind. Die dringenste Aufgabe ist die Anpassung des Partnerschaftenvertrags. Die Partnerschaft ist 1990 mit dem Rayon Baryschiwka geschlossen, später als Beresan kreisfreie Stadt im Rayon wurde, auf Beresan ausgeweitet. Aktuell ist der Rayon Baryschiwka in den Rayon Brovery nach der im Herbst 2020 durchgeführten Gebietsreform übergegangen mit den zwei Großgemeinden Baryschiwka und Beresan. Nach Auskunft des ukrainischen Konsulat in München und der Deutschen Botschaft in Kiew sollte ein trilateraler Vertrag zwischen Pullach, Baryschiwka und Beresan abgeschlossen werden. Alle drei Partner haben ihre Bereitschaft und Einverständnis signalisiert. Als Grundlage soll der Partnerschaftenvertrag von 1990 dienen.

So gab der Vorstandsvorsitzende Bericht von 2019, einem Jahr, wo die Kindereinladung, Jugendaustausch, Druschba/Freundschaftsreise, das Medizinprojekt noch im vollem Umfang liefen. 2020 nach dem ersten Lock down durften wieder Hilfsgüter mit Spedition in die Ukraine gebracht werden. Auch ein Tanklöschfahrzeug, das von unseren Freunden dringend für den Einsatz in den entlegeneren Dörfern gebraucht wird und die Gemeinde zum 30 jährigen Jubiläum schenken wollte, musste per Tieflader in die Ukraine gebracht werden. Der Partnerschaftenverein durfte ein weiteres Nakopa Projekt beantragen, das sich mit der nachhaltigen Erneuerung der Trinkwasserversorgung für die Kommune Baryschiwka, Energie
für Wasserpumpen aus Photovoltaik befasst.

Wichtig ist mit unseren Freunden im Gespräch zu bleiben, so treffen wir uns alle 2-3 Monate zu einem virtuellen Meeting.
Aus der Vorstandschaft gab es zwei Personen zu verabschieden. Karin Deprosse, die 21 Jahre seit Bestehen des Partnerschaftenvereins als Schriftführerin für viele Protokolle zuständig war, wollte ihr Amt aus Altersgründen zur Verfügung stellen. Ich möchte mich ganz herzlich für die geleistete Arbeit bedanken, auch für die vielen Gäste, die in ihrer Familie wohnen durften. Karin war von Beginn der Partnerschaft aktiv dabei, allein durch ihren Mann Erwin,
der bei der Gründung mit beteiligt war.

Danke an Wolfram Weber, der aus beruflichen Gründen Pullach verläßt und somit aus der Vorstandschaft ausscheidet, er hat maßgeblich die Web Seite auf den aktuellen Stand gebracht und bei allen IT Angelegenheiten der Ansprechpartner war. In seiner Familie haben sich mehrmals Kinder und Jugendliche sehr wohl gefühlt.

So wurden bei den Wahlen als Schriftführerin Frau Maria Kratzsch, die bereits dem Vorstand angehörte, sowie neu in der Vorstandschaft Thomas Gebauer und Uwe Letzner gewählt. Die restlichen Ämter wurden bestätigt, Otto Horak als Vorstandsvorsitzender, Barbara Kammerer-Fischer als Stellvertreterin, Dr. Michael Heisel und Johannes Burges als
Projektleiter.

Ich möchte mich ganz herzlich beim alten Vorstand für die geleistete Arbeit, bei Jürgen Westenthanner als Kassenprüfer und bei Stefan Demmeler, der die Wahl geleitet hat, herzlich bedanken und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Partnerschaft mit den Freunden aus Baryschiwka und Beresan.

Otto Horak, Vorstandsvorsitzender

Freundschaftstransport Frühjahr 2021

In diesem Jahr konnten wir trotz der Pandemie wieder einen Freundschaftstransport nach Baryschivka und Beresan senden. Am 4.5.2021 haben wir es dank der tatkräftigen Unterstützung von den Mitarbeitern des Bauhofs Cristian Scanu, Markus Tschermak, Matija Marget und Thomas Hellmuth auf dem Radlader unter der Leitung vom Silvia Schwaab sowie Bodo Haackeund und Tim Kröger aus dem Schwimmbad und dem für die Freundschaftstransporte unverzichtbaren Ladespezialisten Kai Kallenberg von der Mittelschule geschafft, einen Transport auf den Weg zu bringen. Gepackt wurden über 7 Tonnen Hilfsgüter, bestehend aus unter anderem von der Schule gestifteten Schultischen, Stühlen und Schultafeln sowie vom Krankenhaus Agatharied gestifteten Krankenhausgerätschaften wie Ultraschallgeräten, Defibrillatoren, Zentrifugen, Analysegeräten etc. sowie Pflegebetten die wir vom Pflegeheim des Krankenhauses Martha Maria bekommen haben. Auf dem Bild sieht man einen Teil der Ladenden nebst des LKW, und das Abladen und verteilen in unseren Partnergemeinden.
Fotos DE: Otto Horak und Johannes Burges vom Partnerschaftenverein Pullach-Baryschivka/ Beresan

Termine

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

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Vertragsunterzeichnung1990

Der Rat der Gemeinde Pullach im Isartal fasste am 30. Januar 1990 einen weitreichenden Beschluss: Er beauftragte die Verwaltung, mit entsprechenden Stellen vorbereitende Gespräche zur Aufnahme einer Partnerschaft mit einer sowjetischen Kommune zu führen. Diese Gespräche führte der damalige Bürgermeister Ludwig Weber, zusammen mit einer interfraktionellen Delegation des Gemeinderats. Die Gespräche führten dazu, dass bereits am 26. Oktober des gleichen Jahres mit einem Festakt im Pullacher Rathaus ein Freundschaftsvertrag mit dem Rayon (Landkreis) Baryschiwka, etwa 70 km östlich von Kiew gelegen, unterzeichnet werden konnte.